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Bahnhof Tobel-Affeltrangen, Foto: SBB Historic F_116_00001_500
Trasporti & ferrovia

Tobel-Affeltrangen (Affeltrangen) – ein Bahnhof und sein Alltag

Der Bahnhof Tobel-Affeltrangen in Affeltrangen (Kanton Thurgau), fotografiert am 16. September 1965 – eine recherchierte Geschichte aus dem offenen Archiv von SBB Historic.

Affeltrangen, Turgovia 1965-09-16 Raccontato da Redaktion Schweiz damals (Archivrecherche)

Immagine: SBB Historic, Signatur F_116_00001_500, via opendata.swiss (Lizenz: Quellenangabe erforderlich) · ca. 1965

Questa storia è stata raccontata in tedesco ed è mostrata nella versione originale.

La storia

Auf meiner Karte der Schweizer Alltagsgeschichte markiere ich heute den Bahnhof Tobel-Affeltrangen in Affeltrangen, Kanton Thurgau. Das Bild stammt aus dem Archiv von SBB Historic und wurde am 16. September 1965 aufgenommen.

Was ich über diesen Ort recherchiert habe

Affeltrangen (in einheimischer Mundart: Afeltrange [(fo) ˈafl̩traŋə]) ist eine Ortschaft und eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Thurgau. Die seit 1995 bestehende politische Gemeinde liegt im Bezirk Weinfelden und deckt sich räumlich mit der Ende 1994 aufgehobenen Munizipalgemeinde Affeltrangen, welche die ehemaligen Ortsgemeinden Affeltrangen, Buch bei Märwil, Märwil und Zezikon umfasste. Kaltenbrunnen) und Einzelhöfe zur Gemeinde.

Einige Fakten aus dem Datensatz von SBB Historic: Der Bahnhof liegt auf etwa 511 Metern über Meer, die Gemeinde trägt die BFS-Nummer 4711 und gehört zum Kanton Thurgau. Die Koordinaten habe ich direkt aus dem Datensatz übernommen, damit ihr den Ort auf der Karte findet.

Die Zeit, in der das Foto entstand

In den 1960er Jahren begann das Zeitalter der Motorisierung: Die Autobahnen wuchsen, doch der Bahnhof blieb für viele Dörfer das Tor zur Welt.

Was ein Bahnhof in diesen Jahren bedeutete

Es ist leicht, in alten Bahnhofsbildern nur Architektur zu sehen. Ich sehe aber die Menschen, die diese Orte bevölkert haben: den Chef, der morgens das Telefon abnahm, den Gepäckträger, der schwere Koffer über den Perron trug, die Familien, die Verwandte verabschiedeten oder empfingen. Reisen war noch ein Ereignis. Man kleidete sich dafür, man brachte Zeit mit, und die Ankunft war ein Schauspiel, dem die ganze Bahnhofshalle beiwohnte.

Für Auswanderer war der Bahnhof oft das letzte Stück Heimat, das sie sahen – und für Zugezogene das erste. In beiden Richtungen waren es emotionale Orte, und genau deshalb bewahren wir ihre Bilder hier.

Warum ich dieses Bild veröffentliche

Mich fasziniert an diesem Bild, dass es einen Moment fixiert, der damals völlig alltäglich war und heute Geschichte ist. Genau dafür arbeite ich an «Schweiz damals»: Ich will diese Momente sammeln, bevor sie ganz verloren gehen. Wenn ihr auf dem Foto etwas entdeckt, das ich übersehen habe – ein Detail, ein Fahrzeug, ein Schild –, schreibt es mir. Auch Korrekturen sind willkommen; sie machen dieses Archiv besser.

Quelle: SBB Historic, Signatur F_116_00001_500, via opendata.swiss (Datensatz «Historische Bahnhofbilder», Quellenangabe erforderlich). Aufnahmedatum laut Datensatz: am 16. September 1965. Koordinaten: 47.52130, 9.03369. Recherche: Wikipedia (Artikel «Bahnhof Tobel-Affeltrangen» bzw. «Affeltrangen»), Abruf durch die Redaktion.

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