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Bahnhof Feldbach, Foto: SBB Historic F_116_00001_172
Trasporti & ferrovia

Feldbach (Hombrechtikon) – ein Bahnhof und sein Alltag

Der Bahnhof Feldbach in Hombrechtikon (Kanton Zürich), fotografiert am 23. Januar 1966 – eine recherchierte Geschichte aus dem offenen Archiv von SBB Historic.

Hombrechtikon, Zurigo 1966-01-23 Raccontato da Redaktion Schweiz damals (Archivrecherche)

Immagine: SBB Historic, Signatur F_116_00001_172, via opendata.swiss (Lizenz: Quellenangabe erforderlich) · ca. 1966

Questa storia è stata raccontata in tedesco ed è mostrata nella versione originale.

La storia

Auf meiner Karte der Schweizer Alltagsgeschichte markiere ich heute den Bahnhof Feldbach in Hombrechtikon, Kanton Zürich. Das Bild stammt aus dem Archiv von SBB Historic und wurde am 23. Januar 1966 aufgenommen.

Was ich über diesen Ort recherchiert habe

Der Bahnhof Feldbach liegt in der Stadt Feldbach in der Oststeiermark und Systemhalt aller dort verkehrenden Personenzüge. Er ist durch die Linie S3 an das steirische S-Bahn Netz angebunden. Neben der S-Bahn ist der Bahnhof auch Haltepunkt zweier IC-Zugpaare zwischen Graz und Budapest sowie aller REX-Verbindungen, welche hauptsächlich in der Hauptverkehrszeit unterwegs sind.
Am Bahnhof Feldbach besteht die Möglichkeit auf Züge der aus Bad Gleichenberg kommenden Gleichenbergerbahn, di… 2019 belegte der Bahnhof beim VCÖ-Bahntest Platz 4 der bestbewerteten Kleinbahnhöfe.

Einige Fakten aus dem Datensatz von SBB Historic: Der Bahnhof liegt auf etwa 426 Metern über Meer, die Gemeinde trägt die BFS-Nummer 153 und gehört zum Kanton Zürich. Die Koordinaten habe ich direkt aus dem Datensatz übernommen, damit ihr den Ort auf der Karte findet.

Die Zeit, in der das Foto entstand

In den 1960er Jahren begann das Zeitalter der Motorisierung: Die Autobahnen wuchsen, doch der Bahnhof blieb für viele Dörfer das Tor zur Welt.

Was ein Bahnhof in diesen Jahren bedeutete

Es ist leicht, in alten Bahnhofsbildern nur Architektur zu sehen. Ich sehe aber die Menschen, die diese Orte bevölkert haben: den Chef, der morgens das Telefon abnahm, den Gepäckträger, der schwere Koffer über den Perron trug, die Familien, die Verwandte verabschiedeten oder empfingen. Reisen war noch ein Ereignis. Man kleidete sich dafür, man brachte Zeit mit, und die Ankunft war ein Schauspiel, dem die ganze Bahnhofshalle beiwohnte.

Für Auswanderer war der Bahnhof oft das letzte Stück Heimat, das sie sahen – und für Zugezogene das erste. In beiden Richtungen waren es emotionale Orte, und genau deshalb bewahren wir ihre Bilder hier.

Warum ich dieses Bild veröffentliche

Dieser Eintrag ist Teil meiner wachsenden Sammlung von Bahnhofsgeschichten, die ich Station für Station aus dem offenen Archiv von SBB Historic erschliessen möchte. Was ihr hier lest, ist das Ergebnis von Quellenarbeit: Bilddaten, Koordinaten und Aufnahmedatum stammen aus dem Datensatz, die Ortsgeschichte aus der Wikipedia und weiteren öffentlichen Quellen. Wo etwas unklar bleibt, sage ich das lieber ehrlich, als etwas zu erfinden. Und wo ihr mehr wisst als ich – vielleicht aus eigener Erinnerung –, freue ich mich über jede Ergänzung.

Quelle: SBB Historic, Signatur F_116_00001_172, via opendata.swiss (Datensatz «Historische Bahnhofbilder», Quellenangabe erforderlich). Aufnahmedatum laut Datensatz: am 23. Januar 1966. Koordinaten: 47.23920, 8.78348. Recherche: Wikipedia (Artikel «Bahnhof Feldbach» bzw. «Hombrechtikon»), Abruf durch die Redaktion.

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