Waldenburg: Verschwundene Orte
Als ich dieses Bild aus dem Archiv von Wikimedia Commons fand, wusste ich sofort: Das gehört in meine Sammlung Verschwundene Orte. Es zeigt Waldenburg …
Verschwundene Orte
Das grösste Gaswerk der Schweiz lief von 1898 bis 1974. Dann machte das Erdgas es überflüssig.
Immagine: Werner Friedli, ETH-Bibliothek Bildarchiv (LBS_H1-008920), Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · ca. 1946
Questa storia è stata raccontata in tedesco ed è mostrata nella versione originale.
Die Leute in Schlieren nannten es «Gasi». Das Gaswerk der Stadt Zürich war das grösste der Schweiz und lieferte von 1898 bis 1974 das Stadtgas. Es entstand, weil die drei Gaswerke innerhalb der Stadt den Bedarf nicht mehr decken konnten. Im Februar 1897 bewilligte der Gemeinderat dafür 7,8 Millionen Franken.
Das Werk lag östlich des Bahnhofs Schlieren, auf einem Gelände von 12 Hektar, mit einem 1,5 Kilometer langen Gleisanschluss. Die Kohle kam in offenen Güterwagen und wurde weitgehend automatisch in den Kohlenschuppen befördert, der knapp 14 000 Tonnen fasste. Im Ofenhaus standen vier Batterien mit je acht Öfen.
1974 war Schluss. Die Umstellung auf Erdgas machte den Betrieb von Gaswerken in der Schweiz überflüssig. Ganz verschwunden ist die «Gasi» nicht: Viele der Betriebs- und Wohnbauten sind erhalten, dazu einer der ursprünglich vier Gasometer. Sie stehen unter Denkmalschutz. Aber das Gas, das hier entstand, brennt längst nicht mehr in den Lampen und Kochherden der Stadt.
Hinweis: Dieser Text wurde mit KI (Claude, Anthropic) als erzählerische Rekonstruktion in der Ich-Form geschrieben. Es ist keine echte Zeitzeugen-Erinnerung. Die Fakten stammen aus: Gaswerk Schlieren – Wikipedia. Foto: Mai 1946. Foto: Werner Friedli, ETH-Bibliothek, Bildarchiv, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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