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Bahnhof Mosen, Foto: SBB Historic F_116_00001_327
Verkehr & Bahn

Mosen (Hitzkirch) – ein Bahnhof und sein Alltag

Der Bahnhof Mosen in Hitzkirch (Kanton Luzern), fotografiert am 4. März 1967 – eine recherchierte Geschichte aus dem offenen Archiv von SBB Historic.

Hitzkirch, Luzern 1967-03-04 Erzählt von Redaktion Schweiz damals (Archivrecherche)

Bild: SBB Historic, Signatur F_116_00001_327, via opendata.swiss (Lizenz: Quellenangabe erforderlich) · ca. 1967

Die Geschichte

Ein Bahnhof ist mehr als ein Gebäude – das zeigt dieses Foto vom Bahnhof Mosen in Hitzkirch (Kanton Luzern), aufgenommen am 4. März 1967. Ich habe die Geschichte des Ortes für euch recherchiert.

Was ich über diesen Ort recherchiert habe

Hitzkirch (im luzerndeutschen Ortsdialekt Hitzchiuch, Hetzchöuch [hɪtsχɪʊ̯χ], [hɪtsχʏʊχ]) ist eine politische Gemeinde im Wahlkreis Hochdorf, Kanton Luzern, Schweiz.
Sie liegt im Luzerner Seetal zwischen Hallwilersee und Baldeggersee, rund 20 km nördlich (jeweils Luftlinie) von Luzern, 25 km südw… Seit der Gemeindefusion im Jahr 2009 mit Gelfingen, Hämikon, Mosen, Müswangen, Retschwil und Sulz ist Hitzkirch mit über 5900 Einwohnern einwohnermässig die drittgrösste Gemeinde im Seetal, flächenmässig die grösste.
Hitzkirch wurde bekannt durch die Obstverwertung Hitzkirch, später Granador AG, …

Einige Fakten aus dem Datensatz von SBB Historic: Der Bahnhof liegt auf etwa 458 Metern über Meer, die Gemeinde trägt die BFS-Nummer 1030 und gehört zum Kanton Luzern. Die Koordinaten habe ich direkt aus dem Datensatz übernommen, damit ihr den Ort auf der Karte findet.

Die Zeit, in der das Foto entstand

In den 1960er Jahren begann das Zeitalter der Motorisierung: Die Autobahnen wuchsen, doch der Bahnhof blieb für viele Dörfer das Tor zur Welt.

Was ein Bahnhof in diesen Jahren bedeutete

Der tägliche Betrieb an einem Bahnhof dieser Zeit folgte einem strengen Takt. Nachts ruhte er kaum: Güterzüge rollten durch, Rangierlokomotiven stellten Wagen zusammen, und im Winter mussten die Weichen gegen den Frost gesichert werden. Wer in der Nähe wohnte, kannte den Fahrplan aus dem Effeff – manche sagten später, sie hätten im Schlaf die Züge hören können.

Mit der Zeit veränderte sich der Betrieb: Dampf wich Diesel und Elektrizität, mechanische Stellwerke wurden durch Zentralstellwerke ersetzt, der Gepäckverkehr schwand, die Schalterhallen wurden kleiner. Genau diese Veränderungen machen die alten Bilder so kostbar – sie zeigen einen Zustand, der unwiederbringlich ist.

Warum ich dieses Bild veröffentliche

Dieser Eintrag ist Teil meiner wachsenden Sammlung von Bahnhofsgeschichten, die ich Station für Station aus dem offenen Archiv von SBB Historic erschliessen möchte. Was ihr hier lest, ist das Ergebnis von Quellenarbeit: Bilddaten, Koordinaten und Aufnahmedatum stammen aus dem Datensatz, die Ortsgeschichte aus der Wikipedia und weiteren öffentlichen Quellen. Wo etwas unklar bleibt, sage ich das lieber ehrlich, als etwas zu erfinden. Und wo ihr mehr wisst als ich – vielleicht aus eigener Erinnerung –, freue ich mich über jede Ergänzung.

Quelle: SBB Historic, Signatur F_116_00001_327, via opendata.swiss (Datensatz «Historische Bahnhofbilder», Quellenangabe erforderlich). Aufnahmedatum laut Datensatz: am 4. März 1967. Koordinaten: 47.24429, 8.22415. Recherche: Wikipedia (Artikel «Bahnhof Mosen» bzw. «Hitzkirch»), Abruf durch die Redaktion.

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