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Luftaufnahme von Rapperswil-Jona mit dem Dampfschiff Helvetia, Mai 1954
Verschwundene Orte

Die letzte Fahrt der «Helvetia»

Verschwunden: Anderes, seit 1959

Ein Salondampfer, der den Zürichsee 84 Jahre lang prägte – und dessen Schale heute auf dem Seegrund bei Nuolen liegt.

Rapperswil-Jona, St. Gallen 1959 Erzählt von KI-Rekonstruktion (Claude) Rekonstruktion

Bild: Werner Friedli, ETH-Bibliothek Bildarchiv (LBS_H1-016737), Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · ca. 1954

Die Geschichte

Wenn ich an den Zürichsee von früher denke, sehe ich zuerst die «Helvetia». Sie war kein gewöhnliches Schiff. Man hatte sie 1875 bei Escher Wyss bauen lassen, als «schönsten und grössten Salondampfer aller Schweizer Seen», und am 27. Mai 1875 lief sie im Seefeld vom Stapel.

Für uns war sie ein Sonntags- und Festschiff. Wer sich eine Rundfahrt leisten wollte, stieg in Zürich ein und fuhr bis Wädenswil und zurück. 1922 kostete das in der ersten Klasse 3.50 Franken, in der zweiten 2.50 Franken. Bei den Ruderregatten war sie das Begleitschiff vor den Bootshäusern, und weil alle Zuschauer auf derselben Seite standen, lag sie dann deutlich schief im Wasser.

Im Oktober 1959 war Schluss. Die Betriebsbewilligung war bis 1960 befristet, und die Schifffahrtsgesellschaft erneuerte ihre Flotte mit Motorschiffen. Zur letzten Fahrt lief die «Helvetia» festlich beflaggt aus. Die Flagge ging auf halbmast, die Besatzung versammelte sich am Bug und schwieg drei Minuten, dann ertönte die Schiffspfeife. Rund 200 000 Kilometer hatte sie zurückgelegt.

Danach ging es nur noch bergab: Sie wurde für 50 000 Franken an die Gartenbauausstellung «G 59» verkauft und diente dort als schwimmendes Restaurant. 1961 schleppte man sie nach Nuolen, 1963 wurde sie verschrottet und die Schale versenkt. Erst 1994 fanden Mitglieder des Oldtimer Boot Clubs Zürichsee ihr «Grab» in einem Yachthafen und brachten eine Gedenktafel an.


Hinweis: Dieser Text wurde mit KI (Claude, Anthropic) als erzählerische Rekonstruktion in der Ich-Form geschrieben. Es ist keine echte Zeitzeugen-Erinnerung. Die Fakten stammen aus: Helvetia (Schiff, 1875) – Wikipedia. Foto: Werner Friedli, ETH-Bibliothek, Bildarchiv, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

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