Waldenburg: Verschwundene Orte
Als ich dieses Bild aus dem Archiv von Wikimedia Commons fand, wusste ich sofort: Das gehört in meine Sammlung Verschwundene Orte. Es zeigt Waldenburg …
Verschwundene Orte
Einst eine der modernsten Textilfabriken der Schweiz, 1978 stillgelegt.
Image : Walter Mittelholzer, ETH-Bibliothek Bildarchiv (LBS_MH03-1297), Wikimedia Commons, gemeinfrei · env. 1918–1937
Cette histoire a été racontée en allemand et est présentée dans sa version originale.
Die Spinnerei an der Aare gehörte zu Rupperswil wie die Kirche. 1837 hatte man am Kanal das erste vierstöckige Fabrikgebäude gebaut, und 1893 kaufte Emil Steiner aus Birrwil das Werk. Aus der Spinnerei wurde die «Spinnerei Steiner & Cie».
Für viele Familien im Dorf und in den Dörfern am Jura war sie der Arbeitsplatz. Damit die Arbeiter es leichter hatten, betrieb die Firma seit 1862 sogar eine Drahtseil-Fähre über die Aare nach Auenstein, die bis 1942 in Betrieb war, bis zum Bau des Kraftwerks. Am 8. Februar 1918 zerstörte ein Grossbrand die Betriebsmittel in mehreren Maschinensälen, danach wurde das Werk modernisiert, und ab 1922 lieferte das AEW den Strom.
Kurz nach 1960 kaufte die Firma moderne automatische Spinnapparate von Rieter und wurde so als erstes Unternehmen der Schweiz fast vollautomatisch. Trotzdem war 1978 Schluss: Die Konkurrenz ausländischer Hersteller war zu gross, die Fabrik wurde stillgelegt. Die Gebäude blieben aber erhalten und wurden unter Aufsicht der Denkmalpflege zu Gewerbe- und Wohnräumen umgebaut. Von der Spinnerei, wie ich sie kannte, ist darum nur die Hülle geblieben.
Hinweis: Dieser Text wurde mit KI (Claude, Anthropic) als erzählerische Rekonstruktion in der Ich-Form geschrieben. Es ist keine echte Zeitzeugen-Erinnerung. Die Fakten stammen aus: Spinnerei Steiner (Rupperswil) – Wikipedia. Foto: Walter Mittelholzer, ETH-Bibliothek, Bildarchiv, via Wikimedia Commons, gemeinfrei
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