Waldenburg: Verschwundene Orte
Als ich dieses Bild aus dem Archiv von Wikimedia Commons fand, wusste ich sofort: Das gehört in meine Sammlung Verschwundene Orte. Es zeigt Waldenburg …
Verschwundene Orte
Die Landesausstellung am Zürichsee zog Hunderttausende an. Heute erinnert fast nichts mehr daran.
Image : Werner Friedli, ETH-Bibliothek Bildarchiv (LBS_H1-008504), Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · env. 1939
Cette histoire a été racontée en allemand et est présentée dans sa version originale.
Die «Landi» war im Sommer 1939 der Ort, an dem man gewesen sein musste. Vom 6. Mai bis zum 29. Oktober stand sie an beiden Ufern des unteren Zürichsees. Bei der Eröffnungsfeier am 9. Mai sollen 49 500 Menschen dabei gewesen sein. Geplant hatte man die Ausstellung ursprünglich für 1933, dann verschob man sie mehrmals, bis sie endlich 1939 stattfand.
Mich hat am meisten die Schwebebahn beeindruckt, die über den See führte. Ihre beiden Kabinen fassten je 20 Personen, sie hingen an zwei 75 Meter hohen Türmen, und die Fahrt dauerte knapp drei Minuten. Mit 1.50 Franken kostete sie mehr als der Stundenlohn eines Fabrikarbeiters. Rund 705 000 Menschen fuhren im Lauf der Landi mit.
Dass alles nur für einen Sommer gedacht war, merkte man erst, als der Krieg die Pläne änderte. Nach dem Ende der Ausstellung wurde der Stahl der Bahn gebraucht: Die beiden Türme wurden zu Panzerkuppeln für Bunkeranlagen des Réduits, das Tragseil diente dem Bau von Panzersperren im Sihltal. Nur die tiefen Betonpfähle, auf denen die Türme standen, blieben im Boden zurück.
Hinweis: Dieser Text wurde mit KI (Claude, Anthropic) als erzählerische Rekonstruktion in der Ich-Form geschrieben. Es ist keine echte Zeitzeugen-Erinnerung. Die Fakten stammen aus: Schweizerische Landesausstellung 1939 – Wikipedia. Foto: Juni 1939. Foto: Werner Friedli, ETH-Bibliothek, Bildarchiv, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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